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Verbindung von Modellierung und Programmierung über DSLs
Traditionell sind Modellierung und Programmierung zwei verschiedene Dinge. Das eine eher
graphisch, dass andere typischerweise textuell. Die verwendeten Tools sind ueblicherweise
unterschiedlich und lassen sich nur begrenzt sinnvoll integrieren. Es stellt sich die Frage,
warum das so ist, und ob das so sein muss.
Mit textuellen DSLs und Language Workbenches lassen sich diese beiden Welten erheblich naeher
zusammen bringen, mit der Konsequenz dass man eigentlich nicht mehr zwischen Modellierung
und Programmierung unterscheidet. Stattdessen, kann man einfach bei der Softwareentwicklung
für die verschiedenen Aspekte eines Systems eine zu deren Beschreibung optimal passende
Sprache verwenden. Die Sprachen die zur Beschreibung eines Systems notwendig
sind sind alle innerhalb einer IDE verwendbar und vollstaendig symbolisch integriert.
Dieser Vortrag besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil argumentiere ich, warum Modellierung
und Programmierung nicht grundsaetzlich unterschiedliche Taetigkeiten sind, und welche Vorteile
sich ergeben, wenn sie denn konzeptionell und tooltechnisch das gleiche waeren.
Im zweiten Teil zeige ich anhand von Eclipse TMF Xtext und JetBrains MPS zwei moderne Werkzeuge
zur Implementierung von DSLs. Beide Werkzeuge sind Open Source.
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