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Architektur als Sprache
Softwarearchitektur wird in der Regel entweder verbal (und damit unpräzise) oder technikspezifisch (und damit nur begrenzt wiederverwendbar) beschrieben. Gerade im Zusammenhang mit langlebenden Systemen oder Produktlinien ist dies ein Problem. In diesem Vortrag möchte der Referent aufzeigen, wie die Definition einer formalen, textuellen, systemspezifischen Architekturdefinitionssprache hier Abhilfe schaffen kann: Im Rahmen der Definition der Architektur definieren die Architekten eine formale Sprache, die die relevanten Architekturkonzepte formal ausdrückt – dadurch entsteht eine unmissverständliche Definition der Architektur des zu erstellenden Systems. Außerdem steht einer automatisierten Weiterverarbeitung durch Tools (Validierung, Codegenerierung) nichts mehr im Wege.
Der Referent hat mit o.a. Ansatz in verschiedensten Projekten selbst bereits gute Erfahrungen gemacht. Die Verwendung textueller DSLs bedeutet, dass sich das Vorgehen problemlos in existierende, Quelltextbasierte Entwicklungsumgebungen (bspw. Eclipse) integriert. Durch die automatische Weiterverarbeitung ist sichergestellt, dass das System tatsächlich der per DSL beschriebenen Architektur entspricht.
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