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Textuelle DSLs – Programmiersprachen zum selbermachen

Die meisten Softwaresysteme sind so groß, dass ein einzelner Entwickler sie nicht mehr überall in den Implementierungsdetails überblickt. Deshalb brauchen Entwickler ein abstrakteres Vokabular als den Quelltext, um über das System reden zu können. Diese Kernabstraktionen können in UML-Diagrammen oder z.B. in XP-Projekten als „Metapher“ vorliegen, sie können präzise oder informell definiert sein, aber sie sind notwendig, damit ein System änderbar ist. Ohne dieses gemeinsame Vokabular birgt jedes Gespräch über das System die große Gefahr von unbemerkten Missverständnissen, und die Qualität und Änderbarkeit leidet dem entsprechend. Modellgetriebene Softwareentwicklung hat das Ziel, solche Abstraktionen explizit zu machen, z.B. indem man auf Architekturebene Bausteine und ihr Zusammenspiel beschreibt. Meist denkt man dabei nur an UML-Klassendiagramme, aus denen Infrastrukturcode für das Zusammenspiel von Komponenten generiert wird. Dieser Artikel beschreibt dagegen, wie man das Verhalten von Komponenten durch textuelle Sprachen beschreiben kann und dabei diese Art von Abstraktionen explizit macht. Der Artikel gliedert sich grob in drei Teile. Zunächst beschreibt er anhand eines Beispiels, wie man mit Hilfe textueller DSLs das Verhalten eines Systems beschreiben kann. Auf der Basis dieses Beispiels folgt eine Diskussion der Vor- und Nachteile sowie der sinnvollen Einsatzgebiete textueller DSLs, und der Artikel schließt mit einer Reihe von Best Practices.

[Artikel]
21.09.2005
../data/articles/TextuelleDSLs.pdf Download... Abstract... Abstract...
Textuelle DSLs – Programmiersprachen zum selbermachen
together with Arno Haase
Published in: JavaMagazin, 2005-10