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Model Driven Software Development
Bei Modellgetriebener Softwareentwicklung (MDSD) geht es um die Erstellung von Software
aus Modellen. Modelle - in welcher Notation auch immer sie erstellt werden - spielen also die Rolle der
Quellen im Softwareentwicklungsprozess, die im Rahmen traditioneller Entwicklung ueblicherweise von einer
3GL Programmiersprache ausgefuellt wird. Dabei sollen die Modelle so exakt und so ausdrucksstark wie moeglich
die durch die Software zu erbringende Funktionalität beschreiben. Dazu braucht man eine passende
Modellierungssprache, eine DSL (Domain-Specific Language). Um dann letztendlich Software zu erhalten,
die auf der entsprechenden Zielplattform lauffähig ist, muessen die Modelle durch Transformationen bzw.
Codegenerierung in ausfuehrbaren Code ueberfuehrt werden. Dafuer sind Tools notwendig, die fuer die entsprechende
DSL erstellt und weiterentwickelt werden muessen.
Wie dieser kurze Abriss zeigt, sind einige der von MDSD verwendeten Konzepte doch etwas
anders als im Rahmen traditioneller Softwareentwicklung. Die Übersetzung von abstrakten Spezifikationen
in eine weniger abstrakte, ausfuehrbare Implementierung ist zwar nichts neues (Compiler machen nichts
anderes!), allerdings obliegt es nun dem Entwicklungsteam die Sprache und den Übersetzer zu definieren
und zu Implementieren - man entwickelt also nicht nur Software, sondern auch "Software Fabriken":
Infrastrukturen, um Software zu entwickeln.
Dieser Artikel soll einige MDSD-Kernkonzepte vorstellen, Konsequenzen auf den
Entwicklungsprozess aufzeigen sowie darauf eingehen, wie MDA, AOP, IP und andere Techniken mit
MDSD in Bezug stehen. Aus Platzgruenden kann nicht auf alle Details und Aspekte eingegangen werden,
der Artikel soll ausdruecklich einen moeglichst breiten Ueberblick ueber das Gebietes geben.
[Artikel]
01.07.2004
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Abstract...
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Model Driven Software Development
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Published in: ObjektSpektrum, 2004-07
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